Die Tumorkonferenz

Wöchentliche Tumorkonferenz
Wöchentliche Tumorkonferenz

Die regelmäßige Tumorkonferenz gewährleistet eine maßgeschneiderte und individuelle Behandlung jeder Patientin. Dabei muss die Behandlung dem Tumorstadium und dem individuellen Krankheitsverlauf entsprechen, leitliniengerecht erfolgen und die besonderen Bedürfnisse der Patientin berücksichtigen. Um das zu erreichen, werden die Bilder aller Patientinnen in der interdisziplinär besetzten Tumorkonferenz vorgestellt. Alle bis dahin erhobenen Untersuchungsbefunde werden dem Expertengremium zur Diskussion und Festlegung des Therapiekonzeptes vorgelegt. Aufgrund von Tumorgröße, Lymphknotenbefall, Alter der Patientin, Aggressivität der Zellen, Hormonabhängigkeit u. a. wird entschieden, welche Therapie sinnvoll ist und der Patientin empfohlen werden sollte.

Die Tumorkonferenz tagt wöchentlich. Es nimmt mindestens ein Vertreter jedes Kernbereichs (Diagnostische Radiologie, Gynäkologie, Strahlentherapie, internistische Onkologie und Pathologie) teil. Jeder Fall (Neuerkrankung, palliative Erkrankung) wird in der Tumorkonferenz vorgestellt. Alle vorgestellten Fälle werden protokolliert und durch den Vorstand des Brustzentrums intern ausgewertet.

Die Tumorkonferenz ist als qualifizierte Fortbildung für Mediziner bei der Ärztekammer Westfalen-Lippe anerkannt. Die Teilnahme wird mit drei Punkten bewertet.

Klinik St. BarbaraSt. Marien-Hospital Hamm
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