Was ist ein Brustzentrum?

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St. Barbara-Klinik

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St. Marien-Hospital II
Das Brustzentrum HAMM, Ahlen-Soest hat sich seit seiner Ernennung durch das Land NRW im Jahre 2005 zu einem leistungsstarken Zentrum etabliert. Es gehört zu den größten Zentren in NRW und hat im deutschlandweiten Vergleich der Behandlungs- und Dokumentationsqualität eine Spitzenposition erreicht. Die Zufriedenheit unserer stationär behandelten Patientinnen zeigt uns, dass wir einen zukunftsfähigen Weg im gemeinsamen Kampf gegen den Brustkrebs eingeschlagen haben. Diese Entwicklung haben wir unter vollem Einsatz unserer Möglichkeiten energisch vorangetrieben und freuen uns, Ihnen das Erreichte vorzustellen.
Um eine Brustkrebserkrankung zu diagnostizieren und erfolgreich zu behandeln, sind hoch spezialisierte Fachkräfte und Therapeuten in den Behandlungsprozeß einzubeziehen.
Das ist in einem Brustzentrum gegeben. Sicher und erfahren werden hier Patientinnen durch den Behandlungsprozess begleitet. Kontinuität und Verlässlichkeit sind dabei wesentliche Bestandteile der Betreuung. Neben dieser „gebündelten Kompetenz“ sind Brustzentren durch die Arbeit verschiedener Netzwerkgremien gekennzeichnet. Diese garantieren, dass z. B. Therapieabläufe reibungslos ineinander greifen. So kann Frauen eine ihren individuellen Bedürfnissen entsprechende Behandlung angeboten werden.

- Seit 2006 zertifiziert durch die Ärztekammer Westfalen-Lippe
Das BRUSTZENTRUM HAMM, Ahlen-Soest wurde als eines der ersten von der Landesregierung NRW Anfang 2005 anerkannt und ist durch die Ärztekammer Westfalen-Lippe zertifiziert. Somit kann jede Patientin des BRUSTZENTRUM HAMM, Ahlen-Soest sicher sein, dass ihre Behandlung in einem Zentrum erfolgt, das u. a. aufgrund hoher Behandlungszahlen große Erfahrung in der Therapie von Brustkrebs besitzt, höchsten Ansprüchen hinsichtlich Ausstattung, Prozess- und Behandlungsqualität genügt sowie den Behandlungspfad „leitliniengerecht“ gestaltet.
Bei allen medizinischen Detailfragen bleibt die Patientin jedoch als ganzer Mensch – nicht reduziert auf die Brusterkrankung – mit ihren Ängsten und Gefühlen von Hilf- und Hoffnungslosigkeit im Mittelpunkt der Fürsorge aller. Hilfe bei der Bewältigung der (Lebens-)Krise ist selbstverständlicher Teil der Behandlung.
Jede Frau, die einen Knoten in ihrer Brust fühlt, kennt das Gefühl ungewisser Angst. Angst ist ein grundsätzlich sinnvolles Instrument der menschlichen Psyche, sie gibt den Anstoß zur Veränderung und den Impuls zum Handeln. Idealerweise nimmt die Frau die Auseinandersetzung mit der Veränderung des Körpers / der Brust zum Anlass, einen Vorsorgetermin beim Frauenarzt oder Hausarzt zu vereinbaren. Dieser entscheidet dann mit ihr über die Notwendigkeit und Art weiterführender Untersuchungen. Dies ist ein erster – aber der vielleicht wesentlichste – Schritt für sie und ihre Gesundheit. Denn je früher eine Brustkrebserkrankung erkannt und therapiert wird, desto schonender kann behandelt werden und desto besser ist die Prognose.
Der Gedanke
Die Überlebensrate deutscher Frauen ist im europäischen Vergleich noch immer regional sehr unterschiedlich und häufig nur unteres Mittelmaß. Für jede Frau bedeutet daher die Konzentration von Kompetenz in Brustzentren zusätzliche Sicherheit bei ihrer Behandlung. Denn Brustzentren stellen eine erstklassige Behandlung von Brustkrebs sicher. Ihr Einzugsgebiet beträgt durchschnittlich zwischen 350.000 und 400.000 Einwohnern.

